Notizbuch

Dieses hier ist nur ein Notizbuch. Alle Inhalte findet ihr auf https://vr-legion.de/

Unvorhergesehen ist dieses Ding hier direkt wieder in der Versenkung verschwunden. Tatsächlich haben wir im Frühjahr spontan die VR-Legion aus dem Boden gestampft, ein Projekt zum deutschsprachigen VR-Gaming. Wir versuchen so gut es geht die Community einzubinden und supporten einige VR-Youtuber.

Wenn ihr also gerne ab und an etwas von mir lesen wollt, oder Informationen über mich sucht findet ihr diese dort 🙂

TLS Fehler

Etwas offtopic, aber egal. Nachdem ich mir die Finger danach wund gegoogelt habe muss ich es für andere Suchmaschinen-nutzende Leute festhalten.

Wir haben gerade ein Testgerät hier, dass 3/4 aller Internetseiten nicht anzeigen wollte wegen TLS-Problemen – unter anderem Google etc.

Sowohl im Firefox als auch im IE traten die Probleme auf. Chrome konnten wir nicht laden, weil – Überraschung- google ja nicht ging 😉

 

DuckDuckgo übrigens schon.

 

Das Setup des Rechners:

 

Irgendein Gaming Laptop mit bunter Tastaturbeleuchtung (sprich, ist irrelevant) 😉

Killer W-LAN Karte

Windows 10.

 

Egal was wir versuchten, das Problem ließ sich nicht eingrenzen.

Die Seiten ließen sich per Ping ansprechen, aber es schien halt ein Zertifikatsproblem zu geben.

Irgendwo las ich dann, dass es helfen könnte IPV6 zu deaktivieren. Also ab in die Geräteeigenschaften, IPV6 deaktiviert und jetzt lassen sich Seiten tatsächlich öffnen. Ich habe leider keine Ahnung was da quer läuft oder warum das so ist, auf unseren anderen Win10 geräten im haus besteht dieses Problem nicht, aber so kann es behoben werden.

 

Habt ihr ne Ahnung woran das liegen könnte?

 

Auf jeden Fall können wir jetzt endlich die Spiele installieren die wir brauchen um mit dem WMR(Windows Mixed Reality)-Headset Dinge testen zu können 😉

 

Edit:

 

nachdem Spiele-downloader immernoch nicht funktionierten habe ich in den Adapter-Einstellungen (wo ich auch IPV6 deaktiviert habe) noch die  killer bandbreiten-kontrolle deaktiviert. Wie es scheint kommt die aktuelle Killer-Software nicht mit Windows 10 klar. Es hilft wohl auch nur den Treiber statt der kompletten Software zu installieren, aber die war auf unserem Test-System bereits vor-installiert.

Gorn Update vom 15.12.2017

 

Das neue Gorn-Update ist draußen und hat bei uns, dank elendig langsamem Internet „nur“ 20 Minuten zum Laden gebraucht. Wir haben es angespielt und sind begeistert.

Inhalt des Updates

Ein Blick ins Spiel offenbart 2 neue Waffen, einem Kampfstab und einem Baseballschläger mit Nägeln. Die „Physik Engine“ der Körper wurde komplett überarbeitet und im High Violence Modus lassen sich noch mehr Organe raus reissen und zerstören.

Aber auch der Low-Violence Modus ist komplett neu geschrieben worden. Und die Menüs und einige andere DInge haben eine deutlich gepimpte Grafik erhalten. Im Custom Mode des Spiels in lässt sich jetzt noch mehr einstellen und so sind diesem Spiel fast keine Grenzen mehr gesetzt.

Gorn ist immer noch im Early Access bei Steam erhältlich

GORN
GORN
Entwickler: Free Lives
Preis: 19,99 €
  • GORN Screenshot
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Video von Gorn

Und auch wenn der neueste Patch hier noch nicht installiert war, ich muss euch noch unser Video zeigen von Gorn – jetzt wissen wir was dem Spiel fehlte. Epische Musik!

Rec Room von Against Gravity

Mir ist heute aufgefallen, dass ich noch gar nichts über RecRoom erzählt habe. Das muss ich ändern 😉

Stellt euch mal vor, ihr hättet eine gigantische Chat Community, so wie früher bei Lycos oder noch früher auf diversen anderen Systemen. Es gibt unterschiedliche Räume mit unterschiedlichen Themen und man kann miteinander Quatschen und Dinge tun.

Jetzt versetzt das ganze in die VR 😀 Nicht mehr Tippen zum Chatten, jeah!

Das ist RecRoom, entwickelt von Against Gravity.

Ankunft in RecRoom

Man kommt an in seinem DormRoom, sozusagen seinem Schlafzimmer. Dort kann man sich einen Namen geben, Klamotten wechseln und anderen administrativen Kram tun. Wenn man fertig ist geht man in die Haupthalle, in der ein paar Leute herumwuseln, und es wirkt wie eine riesige Pausenhalle. Es gibt Flaschen zum Trinken, eine Tischtennisplatte, einen Basketballkorb und jede Menge anderen Kram. Überall stehen oder laufen Leute rum und man wird über die Uhr am Handgelenk informiert wer von den Freunden gerade online ist. Von der großen Halle gehen unterschiedliche Türen ab, hinter denen sich Instanzen von Räumen verbergen, in denen sich Leute treffen zum Paintball Spielen oder zum Squash spielen oder zum andere Dinge tun. Man kann sich auch eigene Räume erstellen, entweder öffentlich für alle oder aber geschlossene nur für einen selbst und die Freunde die man einläd. Überall stehen kleine Maschinen rum, mit denen man sich Dinge erstellen kann, die man braucht. Egal ob es Poster und Stifte zum bemalen, Würfel oder Tischtennisschläger sind, oder auch Raketenwerfer, die Maschinen erstellen alles, was das Herz begehrt. Ob die auch Kaffee bauen können? Müsste ich glatt mal probieren…

Insgesamt ist es ein echt tolles Konzept. Nur wenn man gerade nicht so gut mit Menschen kann, und chatten das höchste der Gefühle ist, dann ist RecRoom definitiv zuviel soziale Interaktion 😉

Einsam in VR?

In RecRoom muss man sich echt anstrengen um alleine zu sein. Es kann einem durchaus passieren, dass Leute einen anschnacken, dass sie gerade einen Film drehen wollen ob du mal mitspielen kannst oder die Kamera halten oder so. Wenn man aber gerade Lust auf sowas hat kann man da jede Menge Kram mit Freunden, Fremden oder Gruppen machen, die sich dort verabredet haben. Man kann auch zusammen mit anderen auf Quests gehen und dort Rätsel lösen, es ist eigentlich für jeden etwas dabei. Eine Liste was alles so angeboten wird kann man hier anschauen. Aber auch wenn man Leute mit im Wohnzimmer sitzen hat kann man zusammen jede Menge Spaß haben, denn auch das zushcauen und sich gegenseitig anfeuern/mitknobeln macht Spaß.

Kommunikation mit den Entwicklern

Schön ist auch, die Entwickler von RecRoom kann man durchaus auch mal treffen, und wenn nicht in RecRoom selber, dann tummeln sie sich bei Reddit oder auf anderen Social Media Kanälen. Und sie nehmen tatsächlich auch Anregungen auf und setzen sie um wenn es geht. Das finde ich ziemlich Klasse.

Das tolle an RecRoom ist, dass hier tatsächlich unterschiedliche VR Lösungen zusammen geführt werden. Ob nun per Vive, Rift, oder Playstation VR, alle können mit machen. Per Handy-VR geht es noch nicht, weil man für die Bewegungen des Körpers definitiv ein externes Tracking braucht.

RecRoom VR im Livestream/Video

Die letzten zwei Sonntage hat Mo fun VR dazu aufgerufen, sich in Recroom zu treffen, während er das ganze streamt. Wenn ihr mal schauen wollt wie das aussieht guckt den Stream einfach nach

Mangels dritter VR Lösung konnte ich leider nicht teilnehmen, aber vielleicht hole ich mir nächste Woche Sonntag einfach doch Simons Playstation runter und spiele mit 😉 Wenn nicht, verfolge ich es wieder per Stream. Überhaupt ist der Kanal von Mo ziemlich empfehlenswert, wenn man gerne „erwachsene“ VR-Berichterstattung möchte – ich kann ihn nur empfehlen 🙂

Fazit

Ich brauche eine eigene VR Brille, unsere ist ständig belegt 😉

Gorn

Gorn ist eines der Spiele, die meine Familie hier anschleppte. Wie so viele ist es mal wieder ein Early-Access Spiel, dieses Mal vom Publisher Devolver, es kommt also noch regelmäßig zu Neuerungen.

Gorn ist ein Gladiatorenspiel mit reichlich überzeichneter Comic-Grafik. Die Gladiatoren haben riesige Oberkörper und Köpfe und echt winzige Stummelbeichen. Man bekämpft entweder in der Arena immer schwieriger werdende Gegner und kann dabei neue Waffen freischalten oder man kämpft im Endless Mode, bis man von den Gegnern besiegt wird. Man kann den Gegnern ihre Waffen abnehmen, mit den Fäusten kämpfen oder die Körper der Gegner als Waffen und Schild benutzen. Je nachdem wie stark man zuschlägt macht man mehr oder weniger Schaden. Das Spiel verfügt über eine echt coole Physik und Kampf-engine die den Spielspaß enorm fördert. Durch die Comicgrafik ist einem beim Spielen die ganze Zeit klar, dass man da nur Pixel zerstört, was das Spiel für mich überhaupt erst spielbar macht. Im Zweifel kann man den Pinjata Mode aktivieren, dann verlieren die Gladiatoren statt knallroter kreisrunder Blutmassen Lollis und Bonbons.

Bogen schießender Gladiator
Quelle: Pressekit von Freelives

Bewegt wird sich in dem Spiel durch das Bewegen der Arme mit gleichzeitigem drücken der großen mittleren Knöpfe. Man kann sich natürlich in seinem Raum auch mit laufen bewegen, aber die komplette Arena kann man damit nicht abdecken. Da mir beim laufen per Kontroller recht schnell flau wird bleibe ich einfach in dem Bewegungsraum den das Wohnzimmer bietet und lasse die Gegner zu mir kommen. Das funktioniert relativ gut. Allerdings muss man am Rande seines Spielfeldes dann aufpassen, dass man auch beim zuschlagen nicht außerhalb des Bereiches landet, sonst schlägt man mit voller Kraft gegen die Wand/auf den Tisch oder den Zuschauer. Es lässt sich trotzdem gut spielen, auch wenn man bei komischen Bewegungsarten schnell an Motion Sickness leidet.  Besonders mit Kumpels, mit denen man sich abwechselt hat dieses Spiel einen sehr hohen Spaßfaktor.

Man kann in dem Spiel super Dampf ablassen, und, wie es bei VR Spielen mittlerweile üblich ist, jede Menge verrückte Dinge ausprobieren. Nach ein paar Runden ist man tüchtig durchgeschwitzt. Für einen trainierten Boxer/Ringer/whatever ist das Spiel sicher nichts, das ist auch gar nicht was das Spiel möchte. Für den Otto-normal-Gamer Ist das Spiel eine Herausforderung und auch als sportlicher Aktivität zu werten.

Auch wenn ich Gewalt gegen Menschen ablehne und solche Spiele mir eigentlich keinen Spaß machen, Gorn spielt in einer anderen Liga. Es ist ein Spiel, dem man einfach mal eine Chance geben sollte. Von außen sieht es strange aus und man kann sich nicht vorstellen, dass dieser gewalttätige Kram Spaß machen soll. Dann probiert man es aus und es bringt einfach Spaß.

Die 19,99 Euro die das Spiel bei Steam aktuell kostet würde ich wohl nicht investieren, die Jungs im Haushalt allerdings garantiert schon :D.

Einleitung und Audioshield

Wir haben in den letzten Jahren so einige VR-Lösungen angeschafft und haben uns dabei immer wieder verbessert. Angefangen mit dem Samsung Galaxy S6 und dem Samsung Gear VR, weiter ging es mit der Playstation VR und mittlerweile haben wir hier auch noch eine HTC Vive stehen 🙂

 

Ich mag das Konzept der VR – eine „Brille“ aufsetzen, und dann interaktive Spiele spielen in denen man sich bewegen muss um weiter zu kommen.

Auch wenn ich bei den ersten Apps auf der Gear VR noch ziemlich krass an motion sickness (Quasi Seekrankheit/Reisekrankheit) litt und immer nur kurz unter das Teil konnte, so hat sich da doch einiges getan in den letzten Jahren. Solange ich aufpasse, dass ich nicht gerade Achterbahn (VR Theme Park VR – gaaanz gruselig) fahren will kann ich eigentlich alles spielen was ich möchte.

 

Die Vive haben wir recht neu, also testen wir uns gerade durch eine Menge Spiele. Während Simon und der Liebste eher auf Kämpf-spiele stehen, Samurai-Dingse (Sairento VR), Schiess-Spiele (John Wick  Chronicles oder auch Sairento VR), Lichtschwert-kämpfe (Lightblade VR) und so, mag ich die Spiele bei denen man nicht kämpft. In den Spielen wo man kämpfen muss bin ich nämlich unfassbar schlecht :D. Laura und Simon lieben ansonsten den Job-Simulator.

 

Gestern habe ich Audioshield VR ausgetestet und muss sagen – das macht richtig Spaß 😉

Der ultimative Vorteil ist, dass man das Spiel mit seiner eigenen Musiksammlung spielt. Man wählt ein Lied aus, und dann kommen im Rhythmus/anhand der Melodie Farbstrahlen/Bälle auf einen zu. Die muss man mit den zuvor ausgewählten Schilden abwehren und tanzt/bewegt sich so ziemlich viel. Je nachdem wie schnell das Lied ist kommt man dabei ordentlich ins schwitzen. Nach einem Lied kann man sehen, wie artistisch man war, wie viele Noten man getroffen hat, und wer dieses Lied schon mal gespielt hat 🙂

Simon spielt Audioshield

Man kann bei diesem Spiel nicht sterben, aber sich natürlich verbessern oder verschlechtern. Optisch ist es auch als Zuschauer hübsch anzuschauen und der „Ich will nochmal“ Faktor ist ziemlich hoch, weil man recht schnell in einen Flow kommt und die Visualisierung der Musik Beeindruckend hübsch ist.

Nach dem Lied kann man entweder das nächste Lied auswählen und direkt weiter machen, oder man gibt die Brille an das nächste Familienmitglied weiter, das dann sein Glück versuchen darf. Dadurch, dass man mit der eigenen Musiksammlung spielt, kann man die Lieder so anpassen, dass sie auch auf Kinder passen. So ganz nebenbei entwickelt man ein Gefühl für Rhythmus und erhöht die Koordination. Dadurch, dass die Schilde zwei unterschiedliche Farben haben und man die Bälle jeweils nur mit dem passenden Schild abwehren kann und nicht zwingend immer die Bälle auch da ankommen wo man sie erwartet.

 

Insgesamt ist Audioshield VR ein tolles Spiel für den Abend.